Andreas Kohm rezensiert den neuen Gedichtband von Tom Schulz (poetenladen Verlag 2026) und geht den wie Salze gesammelten und wieder in den Fluss gelösten Erinnerungen und Erfahrungen in den Gedichten dieses existentiellen und außerordentlich dichten Buchs nach.
Gregor Dotzauer verfolgt die Spur der “alten Götter” im Werk des schottischen Dichters John Burnside, die zu seinem letzten, 2025 erschienenen Gedichtband The Empire of Forgetting führt. Er steht im Zentrum der Rezension, die auch Nadja Küchenmeisters Rede Schwerkraft und Licht. Über John Burnside (2026) würdigt.
Anne Seubert erkundet, wie Nancy Hünger in ihrer lyrischen Erzählung Wir drehen dem Meer unsere Rücken zu (AZUR im Verlag Voland & Quist GmbH, Berlin und Dresden 2025) eine scheiternde Liebesbeziehung aus weiblicher Sicht beschreibt und Formen findet, die über die Angemessenheit dieser Perspektive reflektieren.
Ein Dossier zur Anthologie Amur. Poesias 1648–2025. Liebesgedichte – Poesie d'amore – Poèmes d'amour und zur bündnerromanischen Lyrik